Zum Inhalt

Hier ist die Dokumentation für die Übung Uebung_060_sub_Outputs basierend auf den bereitgestellten XML-Daten.

Uebung_060_sub_Outputs: für TC-SC also Task Controller Section Control

Uebung_060_sub_Outputs_network


Einleitung

Die Sub-Application Uebung_060_sub_Outputs dient als Abstraktionsschicht für die Hardware-Ausgänge. Laut dem internen Kommentar ist dieser Baustein für "TC-SC" (Task Controller Section Control) vorgesehen. Er empfängt logische boolesche Signale und leitet diese an physikalische oder logische LogiBUS-Ausgänge (Digital Outputs) weiter.

Der Baustein mappt eine Reihe von Eingangs-Variablen (Q_00 bis Q_08) auf spezifische Output-Adressen.

Verwendete Funktionsbausteine (FBs)

In dieser Sub-Application werden mehrere Instanzen des gleichen Bausteintyps verwendet, um die verschiedenen digitalen Ausgänge anzusteuern.

Sub-Bausteine: DigitalOutput_Q1 bis DigitalOutput_Q8

Es befinden sich 8 Instanzen des Treibertyps im Netzwerk, die die Signale an die Hardware weiterleiten. Da der Aufbau für alle Instanzen identisch ist (bis auf den zugewiesenen Ausgang), werden sie hier zusammengefasst beschrieben.

  • Typ: logiBUS::io::DQ::logiBUS_QX
  • Verwendete interne FBs:
    • DigitalOutput_Q1 bis DigitalOutput_Q8: logiBUS::io::DQ::logiBUS_QX
      • Parameter:
        • QI: TRUE (Baustein ist dauerhaft aktiviert)
        • Output: Entspricht dem jeweiligen Hardware-Ausgang (z.B. Output_Q1 für Instanz Q1, Output_Q2 für Instanz Q2, usw.)
      • Ereigniseingang: REQ (Ausgelöst durch das externe Ereignis CNF)
      • Dateneingang: OUT (Verbunden mit den externen Eingängen Q_00 bis Q_07)
  • Funktionsweise: Diese Bausteine fungieren als Treiber für das LogiBUS-System. Sobald ein Ereignis am Eingang REQ eintrifft, wird der Wert, der am Dateneingang OUT anliegt, auf den konfigurierten physikalischen Ausgang (Output-Parameter) geschrieben.

Programmablauf und Verbindungen

Der Ablauf innerhalb der Sub-Application ist rein ereignisgesteuert und dient der direkten Signalweiterleitung (Mapping).

  1. Ereignisverarbeitung (CNF):

    • Das Hauptereignis CNF (Confirmation) am Eingang der Sub-Application triggert den REQ-Eingang aller 8 enthaltenen DigitalOutput-Bausteine (DigitalOutput_Q1 bis DigitalOutput_Q8).
    • Dies sorgt dafür, dass alle Ausgänge im gleichen Zyklus aktualisiert werden.
  2. Datenmapping: Die Eingangsvariablen werden mit einem Index-Versatz auf die Ausgänge gelegt:

    • Eingang Q_00 steuert DigitalOutput_Q1 (Ausgang 1).
    • Eingang Q_01 steuert DigitalOutput_Q2 (Ausgang 2).
    • Eingang Q_02 steuert DigitalOutput_Q3 (Ausgang 3).
    • Eingang Q_03 steuert DigitalOutput_Q4 (Ausgang 4).
    • Eingang Q_04 steuert DigitalOutput_Q5 (Ausgang 5).
    • Eingang Q_05 steuert DigitalOutput_Q6 (Ausgang 6).
    • Eingang Q_06 steuert DigitalOutput_Q7 (Ausgang 7).
    • Eingang Q_07 steuert DigitalOutput_Q8 (Ausgang 8).

    Hinweis: Die Variable Q_08 ist in der Schnittstelle definiert, wird aber im internen Netzwerk laut vorliegender Konfiguration nicht weiterverbunden.

Zusammenfassung

Die Uebung_060_sub_Outputs stellt eine Schnittstellen-Komponente dar, die eine saubere Trennung zwischen der Steuerungslogik und der Hardware-Anbindung ermöglicht. Sie nimmt 8 Steuersignale (Q_00 - Q_07) entgegen und mappt diese auf die LogiBUS-Ausgänge 1 bis 8. Dies erleichtert die Wiederverwendbarkeit des Codes und die Übersichtlichkeit bei der Ansteuerung von Sektoren (Section Control).

🛠️ Zugehörige Übungen