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Uebung_004a_AX: Toggle Flip-Flop mit IE mit BUTTON_SINGLE_CLICK

NotebookLM

Dieser Artikel beschreibt die logiBUS®-Übung Uebung_004a_AX. In dieser Übung verlassen wir die reine Datenweiterleitung und nutzen Ereignisse (Events), um eine Speicherfunktion zu realisieren: einen klassischen Stromstoßschalter.


Ziel der Übung

Das Ziel ist es, den Unterschied zwischen zustandsorientierter (Pegel) und ereignisorientierter (Flanke) Programmierung zu verstehen. Während ein einfacher Taster nur solange "Ein" ist, wie er gedrückt wird, soll hier jeder Tastendruck den Zustand des Ausgangs wechseln (Umschalten: Aus -> Ein -> Aus -> ...).


Beschreibung und Komponenten

[cite_start]Die Subapplikation Uebung_004a_AX.SUB verwendet einen speziellen Eingangsbaustein, der Klick-Ereignisse generiert, und ein Toggle-Flip-Flop[cite: 1].

Funktionsbausteine (FBs)

Uebung_004a_AX_network

  • DigitalInput_CLK_I1: Typ logiBUS_IE (Input Event). [cite_start]Im Gegensatz zum IXA (Input Extended Adapter) liefert dieser Baustein kein kontinuierliches BOOL-Signal, sondern feuert ein einzelnes Ereignis (IND), wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Hier ist er auf BUTTON_SINGLE_CLICK konfiguriert[cite: 1].
  • E_T_FF: Typ AX_T_FF (Adapter Toggle Flip-Flop). [cite_start]Dieser Baustein hat einen Takteingang (CLK). Bei jedem empfangenen Ereignis wechselt er seinen internen Zustand und gibt diesen über den Adapter-Ausgang Q aus[cite: 1].
  • DigitalOutput_Q1: Typ logiBUS_QXA. [cite_start]Schaltet den physischen Ausgang Q1 basierend auf dem Zustand des Flip-Flops[cite: 1].

Funktionsweise

  1. Der Benutzer drückt den Taster an I1 kurz ("Klick").
  2. Der DigitalInput_CLK_I1 erkennt das Muster "Einzelklick" und sendet ein IND-Ereignis.
  3. Das Ereignis erreicht den CLK-Eingang des E_T_FF.
  4. Das Flip-Flop kippt seinen Zustand (z.B. von FALSE auf TRUE).
  5. Der neue Zustand wird über den Adapter-Ausgang Q an DigitalOutput_Q1 gesendet.
  6. Die Lampe an Q1 geht an und bleibt an, auch wenn der Taster losgelassen wird.
  7. Beim nächsten Klick wiederholt sich der Vorgang, das Flip-Flop kippt zurück auf FALSE, die Lampe geht aus.

Anwendungsbeispiel

Die klassische Flurbeleuchtung oder Treppenhauslicht (ohne Zeitglied): Ein Tasterdruck schaltet das Licht ein, der nächste schaltet es wieder aus. Dies ist mit einem rein elektrischen Schalter (der zurückfedert) nicht möglich, man benötigt ein Speicherelement (Stromstoßrelais in der Elektrotechnik, Flip-Flop in der Software).