Uebung_011b3_PHYSA: Numeric Value Input ADD with Physical Values¶
Einleitung¶
Diese Übung demonstriert die Verwendung von physikalischen Werten (Physical Values) in einer einfachen Additionsschaltung. Zwei numerische Eingänge liefern physikalische Größen, die mittels eines Additionsbausteins verrechnet werden. Das Ergebnis wird als physikalischer Wert ausgegeben. Ziel ist es, den Umgang mit Adapterverbindungen zwischen NumericValue_PHYSA-Bausteinen und dem standardisierten AR_ADD_2-Baustein zu erlernen.
Verwendete Funktionsbausteine (FBs)¶
| Bausteinname | Typ | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|
| InputNumber_I3 | isobus::UT::io::NumericValue::NumericValue_PHYSA |
Physikalische Werteingabe (z. B. mit Einheit). Parameter: QI = TRUE, stObj = "InputNumber_I3". Stellt den eingegebenen physikalischen Wert über den Adapterausgang rPhys bereit. |
| InputNumber_I4 | isobus::UT::io::NumericValue::NumericValue_PHYSA |
Gleicher Typ wie InputNumber_I3. Parameter: QI = TRUE, stObj = "InputNumber_I4". |
| AR_ADD_2 | adapter::iec61131::arithmetic::AR_ADD_2 |
Addierer aus der IEC-61131-Arithmetikbibliothek. Nimmt zwei physikalische Werte an den Adaptereingängen IN1 und IN2 entgegen und liefert die Summe am Adapterausgang OUT. |
| OutputNumber_N3 | isobus::UT::Q::Q_NumericValue_PHYSA |
Physikalische Wertausgabe. Nimmt einen physikalischen Wert über den Adaptereingang rPhys entgegen und stellt ihn als Ausgabewert zur Verfügung. Parameter: stObj = "OutputNumber_N3". |
Hinweis: Es werden keine Sub-Bausteine (SubAppTypes) innerhalb dieser Übung verwendet.
Programmablauf und Verbindungen¶
Der Ablauf ist vollständig über Adapterverbindungen realisiert:
- Werte erfassen – Die beiden Eingabebausteine
InputNumber_I3undInputNumber_I4liefern ihre physikalischen Werte über die AdapterausgängerPhys. - Addition – Diese Ausgänge werden mit den Adaptereingängen
IN1bzw.IN2des AddierersAR_ADD_2verbunden. Der Addierer berechnet die Summe und gibt das Ergebnis an seinem AdapterausgangOUTaus. - Wert ausgeben – Der Ausgang
OUTvonAR_ADD_2ist mit dem AdaptereingangrPhysdes AusgabebausteinsOutputNumber_N3verbunden. Dieser stellt das Ergebnis als physikalischen Wert dar.
Die Verbindungen sind:
- InputNumber_I3.rPhys → AR_ADD_2.IN1
- InputNumber_I4.rPhys → AR_ADD_2.IN2
- AR_ADD_2.OUT → OutputNumber_N3.rPhys
Die Übung setzt keine speziellen Vorkenntnisse voraus. Sie kann direkt in der 4diac-IDE durch Erstellen einer neuen Anwendung mit diesem SubApp-Typ und Hinzufügen entsprechender Eingabe-/Ausgabegeräte (z. B. virtuelle Slider oder physische IOs) ausgeführt werden.
Zusammenfassung¶
Die SubApp Uebung_011b3_PHYSA realisiert eine einfache Addition zweier physikalischer Eingangswerte. Sie zeigt den typischen Aufbau einer Verarbeitungskette mit physikalischen Größen: Eingabe → Rechenoperation → Ausgabe. Dabei kommen ausschließlich Adapterverbindungen zum Einsatz, was eine flexible Kopplung der Bausteine ermöglicht. Dies ist die Grundlage für komplexere SPS-Programme mit Einheiten und physikalischen Messwerten in der 4diac-IDE.