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Uebung_003_AX: DigitalInput_I1/_I2 auf DigitalOutput_Q1/_I2 - flach mit Adapter

NotebookLM

Dieser Artikel beschreibt die logiBUS®-Übung Uebung_003_AX. In dieser Übung werden zwei voneinander unabhängige Signalpfade realisiert, bei denen jeweils ein digitaler Eingang direkt einen zugeordneten digitalen Ausgang steuert.


Ziel der Übung

Das Hauptziel dieser Übung ist es, die parallele Verarbeitung von Signalen in der IEC 61499 zu demonstrieren. Anders als in sequenziellen Programmiermodellen (wie z.B. klassischen SPS-Zyklen in AWL), arbeiten die Funktionsbausteine in 4diac ereignisbasiert und unabhängig voneinander. Dies ermöglicht es, mehrere Steuerungsaufgaben gleichzeitig und ohne gegenseitige Beeinflussung in einer einzigen Subapplikation abzubilden.


Beschreibung und Komponenten

[cite_start]Die Subapplikation Uebung_003_AX.SUB definiert zwei separate "Stränge" der Signalverarbeitung, die parallel existieren[cite: 1].

Funktionsbausteine (FBs)

Es werden zwei Paare von Ein- und Ausgangsbausteinen verwendet:

Uebung_003_AX_network

  • DigitalInput_I1 & DigitalOutput_Q1: Das erste Paar (Kanal 1). [cite_start]Verbindet Hardware-Eingang I1 mit Hardware-Ausgang Q1[cite: 1].
  • DigitalInput_I2 & DigitalOutput_Q2: Das zweite Paar (Kanal 2). [cite_start]Verbindet Hardware-Eingang I2 mit Hardware-Ausgang Q2[cite: 1].

Adapter-Schnittstelle: AX.adp

[cite_start]Beide Verbindungen nutzen die standardisierte Adapter-Schnittstelle AX für die Kommunikation[cite: 1].


Funktionsweise

Die Unabhängigkeit der beiden Kanäle wird durch die getrennten Adapter-Verbindungen in der Subapplikation Uebung_003_AX.SUB sichergestellt:

<AdapterConnections>
    <Connection Source="DigitalInput_I1.IN" Destination="DigitalOutput_Q1.OUT"/>
    <Connection Source="DigitalInput_I2.IN" Destination="DigitalOutput_Q2.OUT"/>
</AdapterConnections>

[cite_start][cite: 1]

Der funktionale Ablauf: 1. Ändert sich der Zustand von I1, sendet DigitalInput_I1 ein Ereignis direkt an DigitalOutput_Q1. Der Ausgang Q1 schaltet. 2. Ändert sich der Zustand von I2, sendet DigitalInput_I2 ein Ereignis direkt an DigitalOutput_Q2. Der Ausgang Q2 schaltet.

Diese beiden Prozesse laufen völlig asynchron ab. Eine hohe Schaltfrequenz auf Kanal 1 hat keinen Einfluss auf die Reaktionszeit oder Funktion von Kanal 2.


Anwendungsbeispiel

Ein einfaches Anwendungsbeispiel ist die Steuerung von zwei unabhängigen Pumpen:

In einem Pumpwerk gibt es zwei identische Pumpen, die jeweils über einen eigenen Vor-Ort-Schalter bedient werden. Schalter 1 (I1) startet Pumpe 1 (Q1), und Schalter 2 (I2) startet Pumpe 2 (Q2). Obwohl beide Steuerungen in demselben Steuerungsprogramm laufen, operieren sie logisch völlig getrennt voneinander. Fällt ein Sensor aus, bleibt der andere Kreis voll funktionsfähig.