ID¶
🎧 Podcast¶
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📺 Video¶
Einleitung¶
Der ID-Funktionsblock ist ein Eingabeservice-Interface-Baustein für Doppelwort-Eingabedaten (DWORD). Er dient als Schnittstelle zwischen der Steuerungslogik und externen Eingabegeräten oder Ressourcen und ermöglicht die Abfrage von 32-Bit-Eingabedaten.
Schnittstellenstruktur¶
Ereignis-Eingänge¶
- INIT: Service-Initialisierung - Initialisiert den Funktionsblock und konfiguriert die Parameter
- REQ: Service-Anfrage - Löst eine Abfrage der Eingabedaten aus
Ereignis-Ausgänge¶
- INITO: Initialisierungsbestätigung - Bestätigt die erfolgreiche Initialisierung
- CNF: Bestätigung der angeforderten Service - Bestätigt eine erfolgreiche Service-Anfrage
- IND: Indikation von der Ressource - Signalisiert eingehende Daten von der Ressource
Daten-Eingänge¶
- QI: Event-Input-Qualifier (BOOL) - Aktiviert/deaktiviert den Service
- PARAMS: Service-Parameter (STRING) - Konfigurationsparameter für den Service
Daten-Ausgänge¶
- QO: Event-Output-Qualifier (BOOL) - Status des Service-Ausgangs
- STATUS: Service-Status (STRING) - Statusinformationen über den Service
- IN: Eingabedaten von der Ressource (DWORD) - Die gelesenen 32-Bit-Eingabedaten
Adapter¶
Keine Adapter-Schnittstellen vorhanden.
Funktionsweise¶
Der ID-Baustein arbeitet als Service-Interface für Doppelwort-Eingaben. Bei Initialisierung (INIT) werden die Service-Parameter konfiguriert. Anschließend können über REQ-Ereignisse gezielt Eingabedaten von der angeschlossenen Ressource abgefragt werden. Der Baustein liefert die gelesenen Daten über die Ausgänge IN zusammen mit Statusinformationen zurück.
Technische Besonderheiten¶
- Verarbeitet 32-Bit-Daten (DWORD)
- Unterstützt sowohl angeforderte (REQ/CNF) als auch spontane (IND) Datenübertragungen
- Flexible Parameterkonfiguration über STRING-Parameter
- Qualifier-basierte Steuerung (QI/QO) für Service-Aktivierung
Zustandsübersicht¶
Der Baustein durchläuft folgende Hauptzustände: 1. Nicht initialisiert: Vor der INIT-Verarbeitung 2. Initialisiert: Nach erfolgreicher INIT-Verarbeitung, bereit für Datenabfragen 3. Datenabfrage: Während der Verarbeitung von REQ-Ereignissen 4. Datenempfang: Bei spontan eingehenden Daten (IND)
Anwendungsszenarien¶
- Abfrage von 32-Bit-Sensordaten
- Einlesen von digitalen Eingangssignalen in Gruppen
- Kommunikation mit Peripheriegeräten, die Doppelwort-Daten liefern
- Integration von externen Messsystemen in 4diac-Steuerungen
⚖️ Vergleich mit ähnlichen Bausteinen¶
Im Vergleich zu einfacheren Eingabebausteinen bietet ID: - Erweiterte Statusrückmeldungen - Konfigurierbare Service-Parameter - Unterstützung für beide Betriebsmodi (anforderungsbasiert und spontan) - 32-Bit-Datenbreite statt einfacher BOOL- oder BYTE-Werte
🛠️ Zugehörige Übungen¶
- Uebung_011
- Uebung_011a2
- Uebung_012
- Uebung_012a_sub
- Uebung_012b
- Uebung_012c
- Uebung_020c2_sub
- Uebung_028
- Uebung_034
- Uebung_034a1_Q1
- Uebung_034a1_Q2
- Uebung_034a1_Q4
- Uebung_060
- Uebung_103
- Uebung_150
- Uebung_150_AX
- Uebung_151
- Uebung_151_AX
- Uebung_152
- Uebung_153
Fazit¶
Der ID-Funktionsblock stellt eine leistungsfähige und flexible Schnittstelle für Doppelwort-Eingabedaten bereit. Durch seine umfangreiche Statusrückmeldung und konfigurierbaren Parameter eignet er sich besonders für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen zuverlässige und informative Eingabedatenverarbeitung erforderlich ist.