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Uebung_020d_AX: DigitalInput_I1 auf DigitalOutput_Q1; TOF Ausschaltverzögert; aufgelöst

NotebookLM

Dieser Artikel beschreibt die logiBUS®-Übung Uebung_020d_AX. Hier wird eine Ausschaltverzögerung (TOF) aus diskreten Ereignis- und Speicherbausteinen aufgebaut.


Ziel der Übung

Uebung_020d_AX_network

Das Ziel dieser Übung ist die Analyse der Ausschaltverzögerung auf Logikebene. Im Gegensatz zur Einschaltverzögerung (Uebung_020b_AX) startet hier die Zeitmessung erst beim Loslassen des Tasters.


Beschreibung und Komponenten

[cite_start]Die Subapplikation Uebung_020d_AX.SUB nutzt eine Ereignis-Weiche, um den Speicher beim Drücken sofort zu setzen und beim Loslassen zeitverzögert zurückzusetzen[cite: 1].

Funktionsbausteine (FBs)

  • DigitalInput_I1: Typ logiBUS_IXA. Signaleingang.
  • AX_SWITCH: [cite_start]Trennt steigende (EO1) und fallende (EO0) Flanken[cite: 1].
  • AX_RS: Der Ergebnisspeicher.
  • E_DELAY: [cite_start]Verzögert das Rücksetz-Ereignis um 2 Sekunden (DT = T#2S)[cite: 1].
  • DigitalOutput_Q1: Typ logiBUS_QXA. Signalausgang.

Funktionsweise

Die Logik arbeitet wie folgt:

  1. Einschalten (Sofort): Wird I1 gedrückt, sendet die Weiche ein Event an EO1. Dieses Event setzt sofort den Speicher AX_RS.S -> Q1 geht an. Gleichzeitig wird eine eventuell noch laufende Verzögerung gestoppt (E_DELAY.STOP).
  2. Loslassen (Start der Verzögerung): Wird I1 losgelassen, sendet die Weiche ein Event an EO0. Dieses Event startet die Zeitmessung E_DELAY.START. Der Speicher bleibt vorerst auf TRUE.
  3. Ausschalten (Nach Ablauf der Zeit): Nach 2 Sekunden feuert E_DELAY.EO. Dieses Event setzt den Speicher zurück (AX_RS.R) -> Q1 geht aus.

Im Ergebnis leuchtet die Lampe sofort beim Drücken und bleibt nach dem Loslassen noch genau 2 Sekunden lang an.


Anwendungsbeispiel

Nachlaufsteuerung: Ein Treppenhauslicht oder ein Lüfter soll sofort anspringen, wenn der Schalter betätigt wird, aber nach dem Verlassen des Raumes noch für eine gewisse Zeit weiterlaufen.