ID 43 – External Object Pointer – ISO 11783-6 – B.24

Das External Object Pointer Objekt mit der ID 43 (ab VT Version 5) ermöglicht es einer Working Set, Objekte anzuzeigen, die sich physisch im Objekt-Pool einer anderen Working Set befinden.

Attribute und Record Format (Tabelle B.70)

Die folgende Tabelle beschreibt den Aufbau des External Object Pointer Objekts im Objektpool.

AID

Name

Typ

Größe (Bytes)

Bereich / Wert

Record Byte

Beschreibung

-

Object ID

Integer

2

0 – 65534

1 – 2

Eindeutige ID im Objektpool.

[0]

Type

Integer

1

43

3

Objekttyp = External Object Pointer.

[1]

Default Object ID

Integer

2

0 – 65534, 65535

4 – 5

ID eines lokalen Ersatzobjekts, falls externer Zugriff fehlschlägt.

[2]

External Reference NAME ID

Integer

2

0 – 65534, 65535

6 – 7

ID eines External Reference NAME Objekts, das das Ziel-WS identifiziert.

[3]

External Object ID

Integer

2

0 – 65534, 65535

8 – 9

ID des Objekts im fremden Pool.

Funktionsweise und Regeln

Das Objekt ermöglicht die Anzeige von Objekten aus fremden Objektpools.

  • Anzeige: Das Terminal sucht das Objekt im Pool der durch den NAME identifizierten ECU und zeichnet es an die Stelle des Pointers.

  • Kontext: Ereignisse (z. B. Button Press) und Makros werden im Kontext des Original-Working-Sets (Besitzer des Objekts) ausgeführt. Nachrichten (z. B. Button Activation) gehen an den Besitzer.

  • Fallback: Wenn das externe Objekt nicht gefunden wird, nicht freigegeben ist oder ungültig ist, wird das Default Object angezeigt.

  • Sicherheit: Das Ziel-Objekt muss durch die besitzende ECU via External Object Definition (ID 41) freigegeben worden sein.

Ereignisse (Events - Tabelle B.69)

Das External Object Pointer Objekt reagiert auf folgende Ereignisse:

  • On Change Attribute: Wird ausgelöst durch das Kommando Change Attribute. Das VT evaluiert den Pointer neu und zeichnet ggf. neu.

Anwendungsbeispiel

Ein Traktor (Working Set A) möchte in seiner Hauptmaske den Füllstand eines gezogenen Düngestreuers (Working Set B) anzeigen. Er nutzt dazu einen External Object Pointer, der auf die Füllstandsanzeige im Pool des Streuers verweist.


Hinweis: Für detaillierte Spezifikationen wird auf die offizielle ISO 11783-6:2018, B.24 verwiesen.