ID

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Einleitung

Der ID-Funktionsblock ist ein Eingabeservice-Interface-Baustein für Doppelwort-Eingabedaten (DWORD). Er dient als Schnittstelle zwischen der Steuerungslogik und externen Eingabegeräten oder Ressourcen und ermöglicht die Abfrage von 32-Bit-Eingabedaten.

ID

Schnittstellenstruktur

Ereignis-Eingänge

  • INIT: Service-Initialisierung - Initialisiert den Funktionsblock und konfiguriert die Parameter

  • REQ: Service-Anfrage - Löst eine Abfrage der Eingabedaten aus

Ereignis-Ausgänge

  • INITO: Initialisierungsbestätigung - Bestätigt die erfolgreiche Initialisierung

  • CNF: Bestätigung der angeforderten Service - Bestätigt eine erfolgreiche Service-Anfrage

  • IND: Indikation von der Ressource - Signalisiert eingehende Daten von der Ressource

Daten-Eingänge

  • QI: Event-Input-Qualifier (BOOL) - Aktiviert/deaktiviert den Service

  • PARAMS: Service-Parameter (STRING) - Konfigurationsparameter für den Service

Daten-Ausgänge

  • QO: Event-Output-Qualifier (BOOL) - Status des Service-Ausgangs

  • STATUS: Service-Status (STRING) - Statusinformationen über den Service

  • IN: Eingabedaten von der Ressource (DWORD) - Die gelesenen 32-Bit-Eingabedaten

Adapter

Keine Adapter-Schnittstellen vorhanden.

Funktionsweise

Der ID-Baustein arbeitet als Service-Interface für Doppelwort-Eingaben. Bei Initialisierung (INIT) werden die Service-Parameter konfiguriert. Anschließend können über REQ-Ereignisse gezielt Eingabedaten von der angeschlossenen Ressource abgefragt werden. Der Baustein liefert die gelesenen Daten über die Ausgänge IN zusammen mit Statusinformationen zurück.

Technische Besonderheiten

  • Verarbeitet 32-Bit-Daten (DWORD)

  • Unterstützt sowohl angeforderte (REQ/CNF) als auch spontane (IND) Datenübertragungen

  • Flexible Parameterkonfiguration über STRING-Parameter

  • Qualifier-basierte Steuerung (QI/QO) für Service-Aktivierung

Zustandsübersicht

Der Baustein durchläuft folgende Hauptzustände:

  1. Nicht initialisiert: Vor der INIT-Verarbeitung

  2. Initialisiert: Nach erfolgreicher INIT-Verarbeitung, bereit für Datenabfragen

  3. Datenabfrage: Während der Verarbeitung von REQ-Ereignissen

  4. Datenempfang: Bei spontan eingehenden Daten (IND)

Anwendungsszenarien

  • Abfrage von 32-Bit-Sensordaten

  • Einlesen von digitalen Eingangssignalen in Gruppen

  • Kommunikation mit Peripheriegeräten, die Doppelwort-Daten liefern

  • Integration von externen Messsystemen in 4diac-Steuerungen

⚖️ Vergleich mit ähnlichen Bausteinen

Im Vergleich zu einfacheren Eingabebausteinen bietet ID:

  • Erweiterte Statusrückmeldungen

  • Konfigurierbare Service-Parameter

  • Unterstützung für beide Betriebsmodi (anforderungsbasiert und spontan)

  • 32-Bit-Datenbreite statt einfacher BOOL- oder BYTE-Werte

🛠️ Zugehörige Übungen

Fazit

Der ID-Funktionsblock stellt eine leistungsfähige und flexible Schnittstelle für Doppelwort-Eingabedaten bereit. Durch seine umfangreiche Statusrückmeldung und konfigurierbaren Parameter eignet er sich besonders für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen zuverlässige und informative Eingabedatenverarbeitung erforderlich ist.