Uebung_019b: Umschalten einer Maske

Uebung_019b

NotebookLM

Dieser Artikel beschreibt die logiBUS®-Übung Uebung_019b. Hier wird der virtuelle Alarm am Terminal mit einem physischen Alarm-Ausgang synchronisiert.


Ziel der Übung

Verknüpfung von UI-Zuständen mit Hardware-Speichern. Es soll sichergestellt werden, dass ein Alarmzustand in der Steuerung erhalten bleibt, bis er am Terminal gelöscht wird.


Beschreibung und Komponenten

[cite_start]In Uebung_019b.SUB wird zusätzlich zur Maskenumschaltung ein SR-Flip-Flop für den Alarm-Status verwendet[cite: 1].

Funktionsbausteine (FBs)

  • E_SR: Der Alarm-Speicher.

  • Alarmausgang: Schaltet eine physische Hupe oder Warnlampe (Q1).


Funktionsweise

  • Alarm auslösen: Taster I3 triggert den Alarm. Das Terminal springt auf die Alarmmaske UND der Speicher E_SR wird gesetzt ➡️ Die physische Hupe geht an.

  • Quittieren: Der Nutzer drückt ACK am Terminal. Die Steuerung wechselt zurück zur normalen Maske UND löscht den Speicher E_SR.R ➡️ Die Hupe verstummt.

  • Interessant: Auch das Wechseln zu einer anderen normalen Maske (I1, I2) löscht in dieser Implementierung den Alarm-Speicher (Reset-Zweig am E_SR).


Anwendungsbeispiel

Zentrale Störmelde-Zentrale: Ein kritischer Fehler (z.B. Öldruckverlust) löst sowohl die Anzeige am Bildschirm als auch eine externe Sirene aus. Der Techniker muss zum Terminal gehen, um zu sehen, was los ist, und durch die Quittierung sowohl das Display aufräumen als auch den Lärm abstellen.