Uebung_002a2: DigitalInput_I1/_I2 mit AND (alt) auf DigitalOutput_Q1

Uebung_002a2

NotebookLM

Dieser Artikel beschreibt die logiBUS®-Übung Uebung_002a2. Diese Übung ist funktional identisch mit Uebung_002a, demonstriert jedoch die Verwendung des generischen Funktionsbausteins F_AND anstelle des typspezifischen AND_2.


Ziel der Übung

Das Ziel ist es, die Verwendung von generischen Funktionsbausteinen (F-FBs) in der IEC 61499 zu verstehen. Es wird gezeigt, dass unterschiedliche Bausteintypen dieselbe logische Operation (UND) ausführen können, wobei das ereignisbasierte Ausführungsmodell identisch bleibt.


Beschreibung und Komponenten

[cite_start]In der Subapplikation Uebung_002a2.SUB werden zwei digitale Eingänge über ein generisches UND-Gatter verknüpft[cite: 1].

Funktionsbausteine (FBs)

  • DigitalInput_I1 & DigitalInput_I2: Standard-Eingangsbausteine vom Typ logiBUS_IX[cite: 1].

  • F_AND: Ein generischer Funktionsbaustein vom Typ F_AND. [cite_start]Er berechnet das logische UND seiner Eingänge IN1 und IN2, sobald er ein Ereignis am Eingang REQ empfängt, und gibt das Ergebnis am Ausgang OUT sowie ein Bestätigungs-Ereignis am Port CNF aus[cite: 1].

  • DigitalOutput_Q1: Standard-Ausgangsbaustein vom Typ logiBUS_QX[cite: 1].


Funktionsweise

Der Aufbau in Uebung_002a2.SUB folgt dem bewährten Muster der Ereigniskette:

<EventConnections>
    <Connection Source="DigitalInput_I1.IND" Destination="F_AND.REQ"/>
    <Connection Source="DigitalInput_I2.IND" Destination="F_AND.REQ"/>
    <Connection Source="F_AND.CNF" Destination="DigitalOutput_Q1.REQ"/>
</EventConnections>
<DataConnections>
    <Connection Source="DigitalInput_I1.IN" Destination="F_AND.IN1"/>
    <Connection Source="DigitalInput_I2.IN" Destination="F_AND.IN2"/>
    <Connection Source="F_AND.OUT" Destination="DigitalOutput_Q1.OUT"/>
</DataConnections>

[cite_start][cite: 1]

Der funktionale Ablauf:

  1. Jede Änderung an den Tastern I1 oder I2 löst ein IND-Event aus.

  2. Beide Events sind mit dem REQ-Port von F_AND verbunden. Das bedeutet: Egal welcher Taster betätigt wird, die Logik wird neu berechnet.

  3. F_AND ermittelt das Ergebnis.

  4. Über das CNF-Event wird der Baustein DigitalOutput_Q1 angewiesen, den Hardware-Ausgang Q1 zu aktualisieren.

Der Ausgang ist nur dann aktiv, wenn beide Eingänge gleichzeitig den Wert TRUE führen.


Anwendungsbeispiel

Zustimmungs-Schaltung: Ein Bediener muss an einem Steuerpult eine Taste drücken (I1) und gleichzeitig muss ein zweiter Sensor (I2) die Anwesenheit eines Werkstücks bestätigen, damit der Roboterarm (Q1) das Werkstück greifen darf.