Uebung_020c2: DigitalInput_I1 auf DigitalOutput_Q1; E_TON Einschaltverzögert; Zeit eingeben und speichern.
Dieser Artikel beschreibt die logiBUS®-Übung Uebung_020c2. Hier wird die Einschaltverzögerung mit einer Benutzereingabe am Terminal und Datenspeicherung kombiniert.

Ziel der Übung
Dynamische Anpassung von Timer-Zeiten zur Laufzeit.
Beschreibung und Komponenten
[cite_start]In Uebung_020c2.SUB wird die Verzögerungszeit (PT) nicht fest im Programm hinterlegt, sondern vom ISOBUS-Terminal eingelesen[cite: 1].
Funktionsbausteine (FBs)
Uebung_020c2_sub: Eine Speicher-SubApp (wie in Übung 012a), die den vom Nutzer eingegebenen Zahlenwert verwaltet.F_MULTIME: Multipliziert einen Zeitwert. Hier wird der Zahlenwert (z.B. „5“) mit der EinheitT#1smultipliziert, um den DatentypTIMEfür den Timer zu erzeugen (z.B. 5 Sekunden).E_TON: Der eigentliche Verzögerungs-Baustein.
Funktionsweise
Der Nutzer gibt am Terminal eine „5“ ein.
Der Wert wird im NVS gespeichert und an die Logik übergeben.
F_MULTIMEmacht daraus 5 Sekunden.Wird nun der physische Taster
I1gedrückt, verzögertE_TONdas Signal um exakt diese 5 Sekunden.
Ändert der Nutzer den Wert am Terminal auf „10“, reagiert der Timer ab sofort mit 10 Sekunden Verzögerung.
