Uebung_003c: DigitalInput_I1-2-3-4 auf AUX

Uebung_003c

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Dieser Artikel beschreibt die logiBUS®-Übung Uebung_003c. Hier wird demonstriert, wie lokale Hardware-Eingänge an das ISOBUS-System als „Auxiliary Inputs“ angebunden werden, wobei eine typisierte Sub-Applikation zur Strukturierung verwendet wird.

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Ziel der Übung

Das Ziel ist es, lokale physische Schalter (I1 bis I4) für das ISOBUS-Netzwerk verfügbar zu machen. In der ISOBUS-Welt können diese Eingänge als „Auxiliary Inputs“ (Hilfseingänge) definiert werden. Der Endbenutzer kann diese dann am Terminal flexibel auf verschiedene Maschinenfunktionen mappen (z.B. „Taster 1 steuert Klappe auf/zu“).


Beschreibung und Komponenten

[cite_start]Die Subapplikation Uebung_003c.SUB nutzt vier Instanzen des Typs Uebung_003c_sub, um vier Kanäle für das ISOBUS-Mapping bereitzustellen[cite: 1].

Typisierte Sub-Applikation: Uebung_003c_sub

[cite_start]Dieser Baustein verbindet einen Standard-Digitaleingang mit einem ISOBUS-Auxiliary-Ausgang[cite: 2]. Er verfügt über folgende Parameter:

  • Input: Auswahl des lokalen Hardware-Pins (z.B. Input_I1).

  • iInpNr: Die fortlaufende Nummer des AUX-Eingangs im Objekt-Pool (Index 0 bis n).

Intern werden die Ereignisse (IND -> REQ) und Daten (IN -> OUT) vom logiBUS_IX zum Aux_QX Baustein durchgereicht.

Konfiguration der Kanäle

In Uebung_003c erfolgt das Mapping wie folgt:

  • F1: Input_I1 ➡️ AUX Index 0

  • F2: Input_I2 ➡️ AUX Index 1

  • F3: Input_I3 ➡️ AUX Index 2

  • F4: Input_I4 ➡️ AUX Index 3


Funktionsweise

  1. Der Bediener betätigt einen der physischen Schalter (z.B. I1).

  2. Die entsprechende Instanz (z.B. F1) erkennt die Pegeländerung.

  3. Ein IND-Event wird ausgelöst und triggert den REQ-Port des Aux_QX Bausteins.

  4. Der Aux_QX Baustein sendet eine standardisierte ISOBUS-Nachricht in das CAN-Netzwerk, die den Status des „Auxiliary Input N“ mitteilt.

  5. Das verbundene ISOBUS-Anbaugerät empfängt diese Nachricht und führt die vom Nutzer zugewiesene Aktion aus.


Anwendungsbeispiel

Nachrüstung von Bedienelementen: Ein Traktor verfügt über keine originalen ISOBUS-Joystick-Tasten. Man installiert eine kleine Konsole mit vier Standard-Tastern in der Kabine und verbindet diese mit der logiBUS-Steuerung. Dank dieser Software-Logik erscheinen die Taster für alle ISOBUS-Geräte (z.B. Feldspritze, Düngerstreuer) als vollwertige, frei belegbare Bedienelemente auf dem Terminal.