VALUES2ARRAY_2_LREAL


Einleitung

Der Funktionsblock VALUES2ARRAY_2_LREAL dient dazu, zwei einzelne Gleitkommazahlen vom Typ LREAL in ein Array desselben Typs zu konvertieren. Er ist als Service-Interface-Funktionsblock konzipiert, der eine einfache Schnittstelle für diese Umwandlungsaufgabe bietet.

VALUES2ARRAY_2_LREAL

Schnittstellenstruktur

Ereignis-Eingänge

  • REQ (Typ: Event)

    • Kommentar: Service Request

    • Verbundene Daten: IN_1, IN_2

    • Beschreibung: Dieses Ereignis löst die Konvertierung der beiden Eingangswerte IN_1 und IN_2 in das Array OUT aus.

Ereignis-Ausgänge

  • CNF (Typ: Event)

    • Kommentar: Confirmation of Requested Service

    • Verbundene Daten: OUT

    • Beschreibung: Dieses Ereignis wird ausgelöst, nachdem die Konvertierung erfolgreich abgeschlossen wurde und das Ausgangsarray OUT aktualisiert ist.

Daten-Eingänge

  • IN_1 (Typ: LREAL)

    • Kommentar: input number 1

    • Beschreibung: Die erste Gleitkommazahl, die in das Array aufgenommen werden soll.

  • IN_2 (Typ: LREAL)

    • Kommentar: input number 2

    • Beschreibung: Die zweite Gleitkommazahl, die in das Array aufgenommen werden soll.

Daten-Ausgänge

  • OUT (Typ: LREAL, Größe: 2)

    • Kommentar: Array output

    • Beschreibung: Ein Array vom Typ LREAL, das die Werte von IN_1 und IN_2 enthält. IN_1 belegt den ersten, IN_2 den zweiten Index des Arrays.

Adapter

Dieser Funktionsblock verfügt über keine Adapter-Schnittstellen.

Funktionsweise

Wenn ein REQ-Ereignis am Eingang des Funktionsblocks empfangen wird, liest der VALUES2ARRAY_2_LREAL die aktuellen Werte der Daten-Eingänge IN_1 und IN_2 ein. Diese beiden Werte werden anschließend in das Ausgangsarray OUT übertragen, wobei IN_1 dem Element OUT[0] und IN_2 dem Element OUT[1] zugewiesen wird. Nach erfolgreicher Durchführung dieser Operation wird ein CNF-Ereignis ausgegeben, um den Abschluss der Anforderung zu signalisieren.

Technische Besonderheiten

  • Der Funktionsblock ist auf die Konvertierung von genau zwei LREAL-Werten spezialisiert.

  • Das Ausgangsarray OUT ist fest auf die Größe 2 definiert.

  • Die Verarbeitung ist ereignisgesteuert, was eine explizite Anforderung des Konvertierungsprozesses ermöglicht.

Zustandsübersicht

Der VALUES2ARRAY_2_LREAL ist ein zustandsloser Funktionsblock. Jede REQ-Anforderung wird unabhängig voneinander verarbeitet, ohne dass interne Zustände über Anfragen hinweg beibehalten werden. Die Funktion hängt ausschließlich von den Eingangswerten zum Zeitpunkt des REQ-Ereignisses ab.

Anwendungsszenarien

  • Datenbündelung: Wenn zwei separate LREAL-Werte als ein zusammenhängendes Datenpaket (Array) an andere Funktionsblöcke übergeben werden müssen, die Arrays als Eingabe erwarten.

  • Kompatibilität mit Array-Schnittstellen: Anpassung von skalaren Daten an Schnittstellen, die explizit Arrays erfordern.

  • Vorverarbeitung für mathematische Operationen: Vorbereitung von Datenpaaren für Operationen, die auf Array-Basis arbeiten, wie z.B. Vektoraddition oder Skalierung.

⚖️ Vergleich mit ähnlichen Bausteinen

Dieser Funktionsblock ist spezifisch für die Konvertierung von zwei LREAL-Werten in ein LREAL-Array. Allgemeine „Werte-zu-Array“-Bausteine könnten flexibler in Bezug auf die Anzahl und den Datentyp der Eingänge sein, aber dieser Baustein bietet eine einfache, spezialisierte Lösung für den angegebenen Anwendungsfall. Für eine größere Anzahl von Werten oder unterschiedliche Datentypen wären entsprechende, speziell angepasste Bausteine erforderlich.

Metadaten

| Attribut | Wert |

| :— | :— |

| Copyright | (c) 2014 Profactor GmbH |

| Lizenz | EPL-2.0 |

| Version | 3.0 (2025-04-14, Patrick Aigner), 1.0 (2014-07-09, Matthias Plasch) |

| 4diac-Paket | eclipse4diac::convert |

Fazit

Der VALUES2ARRAY_2_LREAL ist ein nützlicher und effizienter Funktionsblock für die spezifische Aufgabe, zwei LREAL-Werte in ein fest dimensioniertes LREAL-Array umzuwandeln. Seine Einfachheit und ereignisgesteuerte Arbeitsweise machen ihn zu einem klaren Bestandteil in Szenarien, wo eine solche Datenbündelung erforderlich ist, und tragen zur Modularität und Lesbarkeit der Applikation bei.