logiBUS_ID
Einleitung
Der logiBUS_ID Funktionsblock ist ein Eingabe-Service-Interface-Baustein für Doppelwort-Eingabedaten (DWORD). Er dient als Schnittstelle für die Kommunikation mit logiBUS-Eingabegeräten und ermöglicht die Verarbeitung von digitalen Eingangssignalen in 4diac-Steuerungssystemen.
Schnittstellenstruktur
Ereignis-Eingänge
INIT: Service-Initialisierung - Initialisiert den Funktionsblock mit Parametern und Konfiguration
REQ: Service-Anfrage - Löst eine Abfrage der aktuellen Eingabedaten aus
Ereignis-Ausgänge
INITO: Initialisierungsbestätigung - Bestätigt die erfolgreiche Initialisierung
CNF: Bestätigung der angeforderten Service - Bestätigt eine REQ-Anfrage
IND: Indikation von der Ressource - Signalisiert asynchrone Ereignisse vom Eingabegerät
Daten-Eingänge
QI: Event-Input-Qualifier (BOOL) - Aktiviert/Deaktiviert den Service
PARAMS: Service-Parameter (STRING) - Konfigurationsparameter für den Service
Input: Eingabe-Identifikation (logiBUS_DI_S) - Identifiziert den Eingang (I1..I8)
InputEvent: Ereignis-Identifikation (logiBUS_DI_Events_S) - Identifiziert das Ereignis (aktuell nur REPEAT unterstützt)
Daten-Ausgänge
QO: Event-Output-Qualifier (BOOL) - Status des Service-Ausgangs
STATUS: Service-Status (STRING) - Statusinformationen über den Service
IN: Eingabedaten von der Ressource (DWORD) - Aktuelle Eingabedaten vom Gerät
Adapter
Keine Adapter-Schnittstellen vorhanden.
Funktionsweise
Der logiBUS_ID Funktionsblock dient als Bridge zwischen dem 4diac-System und logiBUS-Eingabegeräten. Bei der Initialisierung (INIT) werden die Geräteparameter konfiguriert. Der Block kann sowohl synchrone Abfragen (REQ/CNF) als auch asynchrone Ereignisse (IND) verarbeiten. Die Eingabedaten werden als 32-Bit-Doppelwort (DWORD) bereitgestellt.
Technische Besonderheiten
Unterstützt Doppelwort-Eingabedaten (32-Bit)
Verwendet spezifische logiBUS-Datentypen für Eingabe- und Ereigniskonfiguration
Bietet sowohl synchrone als auch asynchrone Kommunikationsmodi
Initialwerte für Eingabeparameter sind als „Invalid“ definiert
Zustandsübersicht
Der Funktionsblock verfügt über folgende Betriebszustände:
Nicht initialisiert (vor INIT)
Initialisiert und bereit (nach erfolgreichem INITO)
Abfrage-Modus (bei REQ/CNF-Zyklus)
Ereignis-Modus (bei IND-Signalisierung)
Anwendungsszenarien
Anbindung von logiBUS-Eingabegeräten in Automatisierungssystemen
Verarbeitung digitaler Eingangssignale in Steuerungsanwendungen
Integration von Tasteneingaben (BUTTON_PRESS_UP, BUTTON_LONG_PRESS_HOLD, BUTTON_LONG_PRESS_UP)
Überwachung von Zustandsänderungen an digitalen Eingängen
⚖️ Vergleich mit ähnlichen Bausteinen
Im Vergleich zu standardmäßigen digitalen Eingangsblöcken bietet logiBUS_ID:
Spezifische logiBUS-Integration
Erweiterte Ereignisbehandlung
Konfigurierbare Parameter über STRING-Params
Asynchrone Ereignisindikation
🛠️ Zugehörige Übungen
Fazit
Der logiBUS_ID Funktionsblock stellt eine spezialisierte Schnittstelle für logiBUS-Eingabegeräte in 4diac-Systemen dar. Durch seine flexible Konfiguration und Unterstützung verschiedener Betriebsmodi eignet er sich ideal für Anwendungen, die eine zuverlässige Verarbeitung digitaler Eingangssignale mit erweiterter Ereignisbehandlung erfordern.